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<pre>Der am Wochenende von Christoph Kramer erlittene Außenband- und Kapselriss kommt einem Wink mit dem Zaunfall gleich, dass den Klub so manches quälende Problem auch ins neue Jahr begleiten wird: Glücklicherweise lässt sich so manches dieser Probleme aber auch aus eigener Kraft beheben.  <p> Nach gerade einmal vier unter seiner Regie absolvierten Spieltagen ist dies eine mehr als beachtliche Bilanz; unter Kauczinski hatten die Schanzer in den ersten Runden schließlich nur zwei magere Unentschieden herausgekickt.  <p>  Dabei sorgte es für ein gewisses Kuriosum, dass der erst dritte Auswärts-Dreier der laufenden Saison ausgerechnet in Bremen gelang; anlässlich der in Wolfsburg und Hamburg gefeierten Kantersiege stand der BVB auch schon zuvor ausschließlich im Norden Deutschlands seinen Mann. <p> Die Leipziger haben in der Hinrunde der Bundesliga 39 Punkte auf ihr Konto gebucht und einen Vorsprung von neun Zählern auf den vierten Tabellenrang herausarbeiten können. Kein Wunder also, dass sich die Fans den Sprung in die Königklasse erhoffen. <p>  Das Wichtigste war aber die Spielweise der Borussia, die nach den vielen Enttäuschungen in der Rückrunde wieder auf bessere Zeiten hoffen lässt. Das war allerding auch der Verlegenheit geschuldet. Hecking musste auf zehn Spieler verzichten und agierte zwangsläufig mit einem 3-1-4-2-System.  </pre>


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<pre>Werder-Coach Florian Kohfeldt sagte nach dem Spiel: „Das Spiel war nicht so gut raumbesetzt, das Freilaufverhalten war nicht so wie sonst. Ich möchte aber schon loben, dass wir das Unentschieden dann mitnehmen — das ist auch eine Qualität. Von daher bin ich nicht komplett unzufrieden.â€  <p> Das Beste kommt zum Schluss — schließlich ist das Montag-Spiel zwischen RB Leipzig gegen Bayer Leverkusen tabellarisch gesehen das Top-Spiel an diesem 29. Spieltag.  <p>  Ausgerechnet der sich nur einen Tag nach seiner Tumor-Diagnose in den Dienst der Eintracht stellende Marco Russ verhalf den Gästen per Eigentor zur gänzlich unverdienten Führung; aus eigener Kraft hatte es der Club in Halbzeit eins auf keinen einzigen Torschuss gebracht. <p> Lediglich die Kölner stehen noch schlechter da. Dementsprechend ist der SC Freiburg im Heimspiel gegen Mainz unter Zugzwang. <p>  Interessant könnte es hinsichtlich Halbzeitwetten werden: Leipzig hat in fünf von sechs Bundesliga-Heimspielen zur Pause geführt, Gladbach hingegen nur bei zwei in sechs Auswärtsspielen.  </pre> 


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<pre> Auch die Gladbacher versuchten immer wieder für Gefahr zu sorgen, die Defensivspieler waren jedoch auf der Hut und fingen nahezu jeden Pass der „Fohlen“ ab.  <p> Am vergangenen Wochenende mussten die Leverkusener jedoch einen kleineren Rückschlag hinnehmen. Nach sieben Siegen in Folge musste die Elf von Roger Schmidt wieder einmal eine Niederlage einstecken. Gegen Borussia Mönchengladbach hieß es nach Spielende 1:2 aus Sicht von Bayer.  <p>  Wie bei den Breisgauern endete die Partie VfB Stuttgart gegen RB Leipzig ebenfalls mit 0:0. <p>  Der vom zum Saisonbeginn angetretenen Trainer etablierten Ordnung hat Schalke mittlerweile den besten Lauf seit fast zehn Jahren zu verdanken; seit einer im September in Hoffenheim erlittenen 0:2-Schlappe kam S04 in neun Liga-Spielen sowie einer Pokal-Runde ungeschlagen davon. <p>  Diesen fordert Schalke-Coach Domenico Tedesco auch von seiner Mannschaft. Auch als eine Art Wiedergutmachung für den verpassten „Dreier“ in Köln. „Arroganter kann man nicht mehr spielen“, hat er seinem Team in seiner ersten Reaktion vorgeworfen.  </pre>


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<pre> Mit einer Trendwende dürfte nun auch bei der anstehenden Neuauflage sicherlich eher nicht zu rechnen sein; schon die unlängst abgerissenen Auftritte hatten immerhin angedeutet, dass sich der FCB ob der geklärten Verhältnisse an der Spitze zunehmend zu langweilen beginnt.  <p> Auch gegen den VfB Stuttgart wird es wohl ein enges und, wie bereits gegen die Hertha am vorigen Spieltag, umkämpftes Spiel.   <p> Nun gehört es aber eben gerade zu den Symptomen einer klassischen Krise, dass eigentliche Selbstverständlichkeiten mit einem Male nicht mehr glücken; angesichts von nur einem in den letzten sechs Partien erzielten Treffer erweist sich die Ladehemmung längst als ein verlässlicher Begleiter. <p>  „Es war eine sehr schwache erste Halbzeit von uns. Wir lagen verdient 0:2 hinten. Aber wir wussten, wenn wir hier ein Tor machen, ist noch was drin.“  <p> Als die Kraichgauer mit fortschreitender Spieldauer immer konsequenter die Flügel besetzten, kamen die 98er kaum noch hinterher — folgerichtig machte im Anschluss auch Dirk Schuster vor allem einen großen Schluck aus der „Pulle Glück“ dafür verantwortlich, dass es für den Underdog im dritten Ligaspiel erneut zu einem Unentschieden reichte.  </pre>


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<pre> Nach unserer Überzeugung wäre es deshalb nur folgerichtig, sollte nun auch der Start in der Bundesliga daneben gehen — zumal dem Team zuletzt bereits unter sehr viel günstigeren Voraussetzungen auf fremden Plätzen kaum noch etwas gelang.  <p> „Wir waren nicht da. Nach so einem Spiel muss man hinterfragen, warum elf Spieler so monoton sind. Wir waren nicht spritzig, nicht frisch, nicht fit.“  <p>  Zwei ruhende Bälle genügten deshalb völlig, um die von der Champions League träumenden Gäste bereits frühzeitig zu schocken; nach unglaublichen vier Fehlversuchen trug dabei sogar erstmals ein verwandelter Elfmeter seinen bescheidenen Anteil zu einem erfolgreichen Auftritt bei. <p>  Werder konnte aber die letzten beiden Gastspiele in Freiburg gewinnen: 1:0 im März 2015 und gar mit 5:2 in der Vorsaison.  <p> Naturgemäß war Hasenhüttl über diese Hiobsbotschaft nicht erfreut, verliert er doch seinen mit Abstand treffsichersten Offensivmann (14 Tore, Anm.). „In der Phase jetzt so einen Stürmer zu verlieren, ist natürlich eine Katastrophe. für die englische Woche mit den Spielen gegen Darmstadt, Mainz und Leverkusen ist er raus.“  </pre>


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